Seine  Werke bewegen sich zwischen Abstraktion und freierGestik .doch hatte Al Basam 
zuvor den Erinnerungs-und Assoziationsbrücke zur sichtbaren Realität noch einen
wichtigen Platz eingeräumt .so hat sich sein malerischer Duktus mitterweiler von den 
gegenständlichen Themen beinahe gänzlich emmanzipiert.Die Farbe und die malerische 
Bewegung haben eine Eigendynamik entfaltet .die kaum mehr Halt in der Welt der 
wirklichen Dinge braucht .Nur ganz selten noch stößt das Auge des Betrachters auf 
Andeutungen von Dingen oder Lebewesen.die sich aber im nächsten Moment bereits im 
gestischen Wirbel der Farben wieder verlieren .  Manchmal lenkt  der Künstler  unsere 
Phantasie durch seine Titel auf eine Fährte in der Welt der greifbaren Realität 

Dr.  Sabine Schültz 
4.5.2001 
 

Hussam Al Basam zeigt hier Bilder aus der letzten ZEIT .er hat in anderen 
Ausstellungen auch gegenständliche Welten gezeigt . hat Preise gewonnen
um seine Aufenthaltserlaubnisse gebangt und seinen Lebensunterhalt als 
Künstler verdient . Die Bilder sind soweit ich sie kenne . expressionistisch in Form
und Farbe. Auf den Bildern spielen sich immer dramatische Ereignisse ab .als 
wolle der Maler sich befreien von der Hartnäckigkeit des Schicksale . Deshalb
auch die starken Farben : meist überwiegt eine Farbreihe . orange rotorange-
rot-rosa .und die anderen Farben schweben wie Kürzel in dem Hexenkessel .
Hier gibt es eine Serie von drei Hochformaten . vor orangeroten . kaltgrünem 
und hellblauen Gründen schweben Menschen und Tiere als Kürzel . gefangen 
in einem Balkensystem. Auf einem einzigen Bild hätten die drei 
Farbstimmungen keinen Platz gehabt . 

Bei Hussam Al Basams Bildern finden sich unter dem tachistischen  Gitter 
illustrierende Farbflächen . manchmal verwischt . um etwas auszulöschen oder 
um die Grafik deutlicher zu trennen vom der Untergrund . Die Farbmuster der 
Flecken und dunklen Linien dominieren obenauf . wie eine beschwörende 
Geste . ein sich vordrängendes arabisches Schriftzeichen . oder auch wie 
Explosionen von Elementarteilchen . Jedes Bild ist ein sublimierter  Kosmos .

Dieter Bankert
2010 Dessau